Corona bedroht Bildungschancen in Deutschland: Schon vor Pandemie kaum noch Verbesserungen
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  Hubertus Pellengahr

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Bildung schafft Wohlstand. Ohne gut ausgebildete Menschen geht in unserem Land nichts. Der demografische Wandel sowie neue Herausforderungen durch Digitalisierung und den Bedarf an klimafreundlichen Innovationen machen diese Ressource wichtiger denn je.

Die Corona-Pandemie hat mit Schulschließungen und Home-Schooling das deutsche Bildungssystem kalt erwischt – und die Versäumnisse bei der Digitalisierung offenbart: mit derzeit nicht absehbaren (Langzeit-)Folgen für die Bildung und damit die Chancen einer ganzen Generation.
In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den INSM-Bildungsmonitor 2021 sagen bundesweit 56 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder, dass sie mit den Lernangeboten der Schulen während des vergangenen Schuljahres unzufrieden beziehungsweise sehr unzufrieden waren. Rund 30 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer sagten zudem, dass es bei mehr als der Hälfte der Schülerinnen und Schüler gravierende Lernrückstande gebe.

Damit die Bildung nicht ins Hintertreffen gerät, muss unbedingt ein Corona-Aufholprogramm gestartet werden. Dazu zählen eine möglichst vergleichbare Lernstandserhebung und ein individuelles Lernangebot, um die Lücken zu schließen.Die Bildungs- und Teilhabechancen des Einzelnen sichern den nachhaltigen Wohlstand der Gesellschaft. Diese zu gewährleisten ist wesentliches Element der Sozialen Marktwirtschaft.

Dazu gehört auch der Wettbewerb zwischen Bildungseinrichtungen. Wie gut sind die Bildungssysteme der 16 Bundesländer aufgestellt? Dieser Frage geht jährlich der INSM-Bildungsmonitor nach, der in unserem Auftrag zum 18. Mal erstellt und heute vorgestellt wurde. Das Ranking 2021: Die besten Ergebnisse erzielen Sachsen (1.) und Bayern (2.) – auf Platz drei landet Hamburg, das sich wie das Saarland (5.) verbessert hat. Das Mittelfeld reicht von Hessen (7.) bis Brandenburg (15.); mit Abstand Letzter ist Bremen. Der Grund: Der kleine Stadtstaat ist Schlusslicht bei Schulqualität, Bildungsarmut und Integration. 
INSM-Bildungsmonitor 2021
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