Das Drehen an drei Stellschrauben reicht für eine langfristig sichere gesetzliche Rentenversicherung  – doch die Politik geht andere Wege.
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  Hubertus Pellengahr

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die schlechte Nachricht vorweg : Die gesetzliche Rente ist nicht sicher.

Bleibt die Gesetzeslage, wie sie ist, steigt der Beitragssatz von heute 18,6 Prozent über 22,1 Prozent im Jahr 2040 auf 23,6 Prozent 2060. Das ist ein Zuwachs von glatt 5 Prozentpunkten. Denkt man zudem an den demografiebedingt ebenfalls steigenden Finanzierungsbedarf  in Kranken- und Pflegeversicherung, ist nur ein Schluss möglich: Bleibt alles, wie es ist, steht unsere Sozialversicherung langfristig vor dem Kollaps.

Was planen die nach Regierungsverantwortung strebenden Parteien, um diesen drohenden Kollaps abzuwenden? Wir haben die Wissenschaft die Wahlprogramme checken lassen. Die Ergebnisse sind fast durchweg erschreckend!

In den Wunschkatalogen von Grünen und SPD wird eine dauerhafte Fixierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent gefordert. Die Linke postuliert sogar ein Rentenniveau von
53 Prozent, die FDP hingegen äußert sich in ihrem Programm nicht zu einer Grenze für das Rentenniveau  und die Union hat noch kein Wahlprogramm vorgelegt.

Um die gleichlautenden Wünsche von Grünen und SPD bedienen zu können, müsste der Beitragssatz auf 25,2 Prozent im Jahr 2060 klettern. Damit wären fast 13 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands allein für gesetzliche Renten und Pensionen aufzubringen!

Es geht zum Glück auch anders. Und das ist gar nicht so schwer. Drei Reformschritte würden die Rente auf lange Frist stabil machen. Mit der Wiedereinsetzung des Nachholfaktors, einer moderaten Erhöhung des Nachhaltigkeitsfaktors und einer Anpassung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung über das Jahr 2031 hinaus könnte der Beitragssatz langfristig bei 20,8 stabil gehalten werden. Gleichzeitig müsste das Sicherungsniveau bis zum Jahr 2060 lediglich um 0,5 Prozentpunkte mehr als im Vergleich zur aktuellen Gesetzeslage abgesenkt werden. Das ist das Ergebnis einer von uns in Auftrag gegebenen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, die wir heute veröffentlicht haben. 

Die gesetzliche Rentenversicherung ist nicht sicher. Aber sie kann sicher gemacht werden.
Es braucht dafür keine großen Reformen oder Umbrüche. Wenige Anpassungen reichen. Politischen Mut braucht es dennoch. Danken würde es die nächste Generation.

So geht sichere Rente
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