Neue Studie zeigt negative Konsequenzen politischer Mindestlöhne
Wenn dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.


  Hubertus Pellengahr

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM
INSM_Linie_140x360x140px.png
Facebook Link   Twitter Link   Instagram Link   YouTube Link   RSS Link   Blog Link   Mail Link

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
den Mindestlohn in Deutschland gibt es seit mehr als sechs Jahren. In jedem dieser Jahre ist – vom Corona-Jahr 2020 abgesehen – die Beschäftigung gestiegen.

Dieser Erfolg hat zwei Ursachen: gute Konjunktur und gute Arbeit der Mindestlohnkommission. Die hat – ihrem Auftrag entsprechend – den Mindestlohn nachlaufend zur Entwicklung der Tariflöhne steigen lassen. Negative Beschäftigungseffekte sind somit überschaubar geblieben.

Damit wäre es vorbei, wenn die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Wirklichkeit würden. Demnach soll der Mindestlohn nicht nur auf 12 Euro angehoben werden (aktuell 9,50 Euro), es würde auch eine neue Bemessungsgrundlage benötigt: vermutlich weg von der Orientierung am Tariflohn und hin zur Orientierung am mittleren Einkommen.

Die Folgen einer solchen deutlichen Erhöhung des Mindestlohns lassen sich bei unserem Nachbarn Frankreich studieren. In Frankreich lag der Mindestlohn 2020 bei 10,15 Euro und damit bei über 60 Prozent des dortigen mittleren Lohns – mit der Folge, dass die französische Gesellschaft jährlich mehr als 20 Milliarden Euro an Lohnsubventionen zahlen muss, um negative Beschäftigungseffekte einzudämmen. Das entspricht rund einem Prozent des französischen Bruttoinlandsprodukts.

Über solche Konsequenzen schweigen meist jene Politikerinnen und Politiker, die einen deutlich höheren Mindestlohn fordern – aus nachvollziehbaren Gründen. Die Aussicht auf Steuererhöhungen oder eine noch höhere Staatsverschuldung macht sich im anstehenden Wahlkampf nicht gut.

Aufgabe der INSM ist es, den Menschen die Folgen einer solchen Politik vor Augen zu führen. Wir haben deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, die auf jene europäischen Länder schaut, in denen es einen politisch gelenkten Mindestlohn gibt.

Lesen Sie hier die Studie „Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns: Argumente gegen eine politische Lohnfindung“ und gerne auch meinen Standpunkt „Augenmaß zahlt sich aus“ zu den Folgen einer möglichen Abkehr von der bisherigen Mindestlohnpolitik.
Standpunkt zum Mindestlohn
PS: Wenn Sie den INSM-Newsletter weiterempfehlen möchten: Zur Anmeldung geht’s hier.
Sie wollen uns Ihre Meinung sagen? Gerne! 
Tel.: 030 27877-171 E-Mail schreiben
180625_INSM_NLH_Balken_schmal.png

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie den Newsletter der INSM abonniert haben. 
Wenn Sie keine weiteren E-Mails dieser Mailingliste erhalten wollen, klicken Sie hier:

Von der Mailingliste entfernen