Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin erstaunlich robust in der Corona-Krise – Zahl der Kurzarbeiter dürfte weiter sinken.
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  Hubertus Pellengahr

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM
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Sehr geehrte Damen und Herren,
das Corona-Jahr neigt sich unter Lockdown-Bedingungen dem Ende zu, der Arbeitsmarkt aber zeigt sich weiter überraschend robust. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg jetzt bekannt gab, ist die Zahl der Arbeitslosen im November, verglichen zum Vormonat, sogar stärker als in den Vorjahren gesunken. Das Niveau freilich ist Corona- bedingt höher: Derzeit sind knapp 2,7 Millionen Menschen arbeitslos, das sind 519.000 mehr als im Vorjahr. Die Kurzarbeit hat Schlimmeres verhindert.

Die Zahl der Kurzarbeiter – im Frühjahr auf ein Hoch von 6 Millionen Menschen geschossen – ist mittlerweile wieder deutlich gesunken. Die BA selbst rechnet mit 2,2 Millionen im September.

Wir haben Holger Schäfer, den Arbeitsmarktexperten des Instituts der deutschen Wirtschaft, in einem Video-Talk nach seiner Einschätzung gefragt. Schäfer geht davon aus, dass wir im Oktober bei rund zwei 2 Millionen Menschen in Kurzarbeit landen werden. „Der Befund ist, dass sich der Arbeitsmarkt insgesamt erstaunlich robust gezeigt hat“, so Schäfer im Gespräch mit unserem Pressesprecher Florian von Hennet (schauen Sie hier den  ganzen Talk ). 

Allerdings rechnet Schäfer nicht damit, dass sich die entstandene Arbeitslosigkeit beim hoffentlich einsetzenden Aufschwung im neuen Jahr schnell abbauen wird.
„Die dann höhere Arbeitskräftenachfrage werden die Unternehmen erst einmal durch eine Ausweitung der Arbeitszeit bedienen“, erwartet Schäfer. Neueinstellungen zu fördern, etwa durch Erleichterungen bei der befristeten Beschäftigung, könnte aber für viele Unternehmen einen Unterschied machen – und damit die Chancen für Arbeitslose auf einen Job erhöhen. 
INSM-Talk mit Holger Schäfer
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